Gelli Plate DIY - ein Erfahrungsbericht

Kennst du Gelli Plates???

Mit Gelli Plates kann man alles machen: 
Stempeln, Bedrucken, Schablonieren...
Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, 
das gefällt mir!
   

Auf der Webseite von GELLIArts 
findest du viele Videos & Tipps rund um die Gelli Plate!
Für mein Gelli Plate Rezept habe ich mich zweier Quellen bedient: 
Du brauchst: 
  • 9 Tütchen gemahlene Gelatine
  • 350 ml Wasser
  • 250 ml Glycerin
  • 250 ml Isopropyl-Alkohol, 99,8 %
  • verschiedene Gefäße oder Plastiktabletts mit Rand / ggf. Plätzchenausstecher
Los geht´s:
  • In einem Topf die Gelatine & das Wasser mit einem Schneebesen vermischen, gut durchrühren & 10 min. quellen lassen
  • In der Zwischenzeit in einen Messbecher das Glycerin & den Alkohol geben
  • Nach der Quellzeit das Glycerin-Alkoholgemisch in den Topf geben & vorsichtig mit einem Schneebesen verrühren, um die Gelatine weiter aufzulösen. 
  • Den Topf LEICHT erhitzen! Ich habe eine Cerankochfeld & die Masse auf Stufe 1 erhitzt, aber nur handwarm - ich konnte den Topf auch in Bodennähe gut anfassen, ohne mich zu verbrennen. Immer weiter rühren, bis die Masse ganz klar ist & sich die Gelatine komplett aufgelöst hat.
    • Zwischendurch kannst du testen, ob die Gelatine aufgelöst ist, indem du etwas Flüssigkeit zwischen den Fingern verreibst. Bleiben kleine Körnchen über, musst du noch weiter auflösen.
  •  Die klare Masse durch ein feinmaschiges Sieb in die jeweiligen Formen füllen, ca. 1,5 cm dick - besser etwas dicker, als zu dünn!
Formen mit flachem Boden & hohem Rand verwenden
    • Ich habe dafür kleine Plastiktabletts & eine Kuchenplatte mit Rand genommen. Wichtig ist, dass der Boden flach ist! Schaut einfach mal, was ihr so im Schrank habt, ein Kuchenbleck mit hohem Rand geht auch oder Plastikboxen... 
    • Bei mir waren keine Luftblasen auf der Masse, das ist das Optimum! Wenn ihr noch Luftblasen oder einen Schaum auf der Masse habt, dann mit einem Blatt Papier zum Rand hin ausstreichen, (im Video von Ruth gut zu sehen!).
    • Optional können jetzt die Ausstecher in die Formen gesetzt werden - ich habe die Formen erst nach dem Erkalten der Masse verwendet, das geht auch, ist aber aufwändiger, als sie in die noch flüssige Masse einzubringen!
  • Dann heisst es geduldig ein paar Stunden, am Besten über Nacht, warten, bis die Masse fest geworden ist!
    • Ihr könnt die Formen in den Kühlschrank stellen, ABER durch den Alkohol riecht dieser stark nach Lösungsmittel, was zwar schnell wieder verfliegt, aber nicht jedermanns Sache ist... 
  • Eine gute Raumbelüftung ist während der Trocknungszeit auf jeden Fall geboten, da der Alkohol ordentlich ausdünstet.
Dann sind die Gelli Plates fertig, 
ihr könnt sie aus den Formen herauslösen & ggf. in die 
gewünschte Größe zurecht schneiden. 



Die Reste hebe ich für die nächste Gelli Plate Produktion auf, 
denn da kann ich sie wieder vorsichtig erwärmen & einschmelzen. 

 


Da ich seit einiger Zeit meine Kosmetikprodukte selbst mache, 
hatte ich Glycerin & Isopropyl Alkohol im Haus, 
die Gelatine gibt es in jedem Supermarkt!

Ihr bekommt Glycerin & den Alkohol aber auch z.B. in der Apotheke oder in einigen Online-Shops. 
Ich bestelle alle meine Zutaten bei Dragon Spice.
Die Qualität ist super & die Preise sind gut!

Die Gelli Plates kosten in den gängigen Online Shops 
zwischen 22 & 70 Euro, 
selber Machen lohnt sich auf jeden Fall!

Auf der Gelli Art Homepage hatte ich gelesen, 
dass ich IHRE Platte unter fliessend Wasser reinigen kann.
Das habe ich mit meiner ersten Platte auch versucht, 
jedoch ist sie mir leider an ein paar Stellen eingerissen, 
so dass ich sie nicht mehr verwenden konnte, sondern eingeschmolzen & eine neue gegossen habe...


Das hübsche Rosa mit Glitzer rührt daher, 
dass ich die Farbe von der Platte vorher nicht komplett  
entfernt hatte. Zwar habe ich das Gelee auch wieder durch ein Sieb gegossen, aber das war wohl nicht feinmaschig genug ;-)
Die neue Platte habe ich bewusst etwas dicker gemacht, 
in der Hoffnung, dass sie jetzt besser hält. 
Gestestet habe ich sie noch nicht, das kommt die Tage, 
sobald ich meinen Farbroller habe!

Ich bewahre meine Gelli Plates zwischen 
Laminierfolien auf, weil ich die gerade zur Hand hatte. 
Du kannst auch z.B. Acrylplatten nehmen.

Die Platten werde ich in Zukunft erst mal nur mit Baby-Feuchttüchern reinigen, das funktioniert ganz gut!
 

Hier nun endlich die fertigen Werke!
Die Drucke eignen sich super für Kartenhintergründe 
oder auch als eigenständige Bilder!
Hier habe ich mal eine kleine Collage gemacht & 
die 4x6 Zuschnitte aneinandergelegt.
 








Übrigens: Ich hatte KEINEN sogenannten Brayer, bzw. Farbroller zur Verfügung, sondern habe einen kleinen Spatel verwendet. 
Das geht wunderbar! 
Du brauchst auch nicht notwendiger Weise Schablonen, 
es gehen auch Gabeln, Löffel, Plastikkarten, Zahnbürsten, 
Strohhalme, Geschirr... just be creative! 

Mein Brayer ist noch in der Post, 
den teste ich natürlich sobald er da ist & werde berichten!

So, nun viel Spaß beim Ausprobieren!

Bis bald, Pami 

Kommentare

  1. Sehr sehr cool! Vielleicht sollte ich das doch auch noch mal probieren. :)
    LG Julia

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  2. Hallo Pami,
    danke für Deinen Kommentar bei mir! Ich werde die nächsten Platten auf jeden Fall dicker machen. Beim letzten Kurs war es unglaublich heiß- das mochten die Platten auch nicht wirklich... :) Die Idee mit den Mini-Platten finde ich gut- muss ich auch mal probieren.

    Viele Grüße

    Kristina

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